Retrofit von Kurzschlussanzeigern

Einkaufsgenossenschaft Österreichischer Elektrizitätswerke bietet moderne Geräte mit Fernauswertung für kostengünstigen und einfachen Austausch.

Mit der Liberalisierung des Strommarktes und dem immer stärkeren Wettbewerb sind die Energieversorger bzw. Netzbetreiber zunehmend gefordert, die zur Verfügung stehenden Mittel effizienter einzusetzen. Hierbei taucht der Begriff „Retrofit“ immer häufiger in der Anlagentechnik auf. Gemeint ist damit, vorhandene ältere Stationen mit moderner Technik zu ertüchtigen. Das betrifft neben den Schaltgeräten auch Kurz- und Erdschlussanzeiger. Diese Geräte spielen eine wichtige Rolle, da sie bei Fehlern im Netz durch Auswertung und gezielte Führung des Servicepersonals die Ausfallzeit erheblich verkürzen können. Die Firma Horstmann hat diesbezüglich 2007 Ihre Kurzschlussanzeiger-Gerätepalette um die SIGMA-Serie erweitert. Neben einigen innovativen Neuerungen wurde bei der Entwicklung der Geräte auch das Thema „Retrofit“ bedacht. So muss bei der Modernisierung von Anlagen nicht das komplette System (Anzeigeeinheit und Messwertgeber) erneuert werden, es genügt ein Wechsel der Anzeigeeinheit. Bereits in der Schaltanlage montierte Messwertgeber können für das neue System weiterverwendet werden, nur der „intelligente“ Teil des Systems wird ausgetauscht und zugleich auf den modernsten Stand der Technik aktualisiert. Dadurch entfallen eine aufwändige Demontage und das Einziehen neuer Anschlussleitungen entfällt. Beim Austausch eines Gerätes der vorhergehenden Generation gegen einen SIGMA muss lediglich bei der Bestellung der zuvor verwendete Anzeigertyp, Baujahr und Messwertgebertyp bzw. dessen Durchmesser angegeben werden, die auf dem Typenschild an der Rückseite des Altgerätes angeführt sind. Sollten diese Angaben vorab nicht zugänglich sein oder sollte dieser Aufwand für Recherche im Vorfeld nicht investiert werden, so kann auf den SIGMA plus zurückgegriffen werden. Bei diesem Gerät kann der Anwender den Messwertgeber anhand einer Anlagentabelle auswählen und nach Bedarf selbst einstellen. Für Anlagen mit nicht berührungssicheren Kabeln (NAKBA-Endverschlüsse etc.) lassen sich spezielle optoelektronische Kurzschlussanzeigersysteme nachrüsten. Auch die Auswertemöglichkeiten der Zustandsdaten von Kurzschlussanzeigern sind mittlerweile bei nahezu allen Anzeigegeräten gegeben, die serienmäßig über mindestens einen Fernmeldekontakt verfügen. Mit einem solchen Meldekontakt lassen sich zum Beispiel externe Meldeleuchten ansteuern, oder der Kontakt wird in ein bereits vorhandenes Fernmeldesystem eingebunden. Freileitungs-Kurzschlussanzeiger lassen sich über Kurzstreckenfunk übertragen, das Auswertegerät liefert ebenfalls einen digitalen Fernmeldekontakt. Die Zustandssignale lassen sich – ebenso wie andere binäre Signale beispielsweise von Türkontakten, Trafoschutz etc. - in eine Sendeeinheit einlesen und dann über das GSM-Netz übertragen. Diese ist durch eine Hochleistungs-Lithiumbatterie für sieben bis zehn Jahre autark von jeglicher Stromversorgung. Eine zugehörige Empfangseinheit überträgt die Signalzustände in die Leitwarte, je nach Ausführung über das gängige Protokoll IEC 60 870-5-101, über Relaiskontakte oder auf einen PC. Erfahrungswerte bei Energieversorgern zeigen, dass die Netzausfallzeit erheblich reduziert werden kann. Dabei ist die Investition in moderne Kurzschlussanzeiger und in deren Fernmeldung oft nach wenigen Netzausfällen amortisiert.

 


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EASY FIRE – das variable Abschottungssystem für Kabel.

EASY-FIRE sind Brandschutzkissen zur feuerbeständigen und rauchgasdichten Abdichtung von Wand- und Deckendurchbrüchen. Sie ermöglichen einen flexiblen, staubfreien Einbau und kommen dort zum Einsatz, wo Kabel häufig nachgerüstet werden. Die Brandschutzkissen lassen sich problemlos entfernen und schnell wieder anbringen. Das EASY FIRE Abschottungssystem eignet sich für Durchführungen von Elektrokabeln, Kabelbündeln und Lichtwellenleitern aller Art. Auch Kabeltragekonstruktionen aus Stahl, Aluminium oder Kunststoffprofilen dürfen durch das Kabelschott geführt werden.

EASY FIRE – die Vorteile auf einen Blick.

• Feuerwiderstandsklasse S90

• hohe Nachbelegungsflexibilität

• kostengünstiger Einsatz von Brandschutzblöcken in 3 Größen

• auch für Kernbohrungen Ø 70 mm bis Ø 300 mm einsetzbar

• für Kabelbündel bis Ø 200 mm (einzelne Kabeldurchmesser bis 22 mm)

• praktisches Kleinkissen (4 cm2) für kleine Öffnungen oder Kabelzwickel

• Durchführen der Kabeltragesysteme möglich

• jederzeit wiederverwendbares Material

• keine besondere Fachausbildung nötig

• kurze Montagezeiten

• von einer Seite montierbar, besonders geeignet bei schlechter Zugänglichkeit

• keine zusätzlichen Kabelbeschichtungen nötig

• wasser- und witterungsbeständig

• sicherer Brandschutz auch während der Bauzeit

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Prospektunterlagen

Einpoliger Phasenvergleicher
Compare 2.0

Der Phasenvergleicher Typ Compare 2.0 ist ein einpoliger Phasenvergleicher für Spannungen von 5-36kV nach EN 61481, mit dem der Zustand „Gleichphasigkeit vorhanden/nicht vorhanden“ von zwei spannungsführenden Leitern eines Drehstromnetzes festgestellt werden kann.

Er ist im Innen- und Außenraum einsetzbar.

Zur Anzeige der verschiedenen Betriebszustände dienen 4 helle Leuchtdioden in den Farben weiß, blau, grün und rot. Mit einem Schalter kann der Phasenvergleicher Ein / Aus sowie auf 3 verschiedene

Spannungsbereiche geschaltet werden. Die Energieversorgung erfolgt

durch 2 Lithium-Langzeit-Batterien, die im Zeitraum zwischen zwei Wiederholungsprüfungen nicht gewechselt werden müssen.

Der Phasenvergleicher entspricht der Klasse B der o.g. Norm, d.h., die Anzeige „Gleichphasigkeit nicht vorhanden“ erfolgt für Phasenwinkel zwischen 60° und 300°.


Phasenvergleichsmessung

Beim Einschalten des Phasenvergleichers auf einen beliebigen Bereich erfolgt der Funktionstest, mit dem die Funktion des Gerätes geprüft wird. Beim Phasenvergleich werden zwei spannungsführende Leiter nacheinander kontaktiert. Das Feststellen der Phasenlage der beiden Spannungen zueinander erfolgt dabei durch einen Mikrokontroller, der je nach Ergebnis die rote (Phasenungleichheit) oder grüne LED (Phasengleichheit) ansteuert. Dem Benutzer steht eine Speicherzeit von 10s vom ersten bis zum Kontaktieren des zweiten Leiters zur Verfügung.


Bedeutung der Anzeige

weiße LED: Dauerlicht als Bereitanzeige nach Funktionstest
blaue LED: Dauerlicht als Anzeige „Spannung vorhanden“
blaue LED: Blinklicht als Anzeige „Speicher bereit“ (Speicherzeit)
grüne LED: Dauerlicht als Anzeige „Gleichphasigkeit vorhanden“
rote LED: Blinklicht als Anzeige „Gleichphasigkeit nicht vorhanden“

Technische Daten

Anzeige optisch: 4 LED
Nennfrequenz: 50Hz
Nennspannung: 5-36kV
Bereich 1: 5-10 kV
Bereich 2: 10-20 kV
Bereich 3: 20-36 kV
Klimaklasse: NW (–25°C bis 70°C)
Betriebsklasse: B (60° bis 300°)
Gewicht: 0,95 kg
Gesamtlänge: 1420 mm

Best.-Nr. 51-0104-001

Technische Änderungen vorbehalten.

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ZAPPO - Gebäudeeinführung für die grabenlose Neuverlegung

Vorteile

·         Für die grabenlose Neuverlegung von Hausanschlussleitungen Gas /Wasser /Strom/Kommunikation

·         Für ungesteuerte und gesteuerte Erdraketen verwendbar

·         Gas- und wasserdichte Abdichtung min. 1,5 bar

·         Wiederherstellung der unterbrochenen Außenwandabdichtung

·         DVGW geprüft (VP601)

·         Für Vortriebsrohre mit 63 und 75 mm Durchmesser anwendbar

·         Gas- und wasserdichte Vortriebsrohre min. 1,5 bar für Gashausanschlüsse

·         Von der Gebäudeinnenseite montierbar

·         Kein Kopfloch auf der Gebäudeaußenseite notwendig

·         Optimale Anwendung bei überbauter oder schwer zugänglicher Hausanschlussstraße

·         Einsparung bei den Tiefbauleistungen

·         Dichtelemente sind kompatibel zu MSH 2000®PLUS

·         Intelligente Montagewerkzeuge im kompletten Werkzeugkoffer

·         Kurze Montagezeiten

Prospektunterlagen


Hauseinführungen mit Systemtechnik!

GEH 100 PLUS

mit ÖVGW-Zulassung > G 2.804

Die neue Gas-Einzelhauseinführung GEH 100 PLUS wurde für 100er Kernbohrungen entwickelt und verfügt über einen integrierten Schutzrohranschluss. Die kompakte Bauform ermöglicht den Einsatz in Kernbohrungen/Futterrohren oder KG Rohren DIN 100. Baugleich zu MSH 2000® PLUS und MSH 3000 PLUS Systemtechnik ist die Produktneuheit universell für Gas, Wasser, Strom oder Telekom einsetzbar. Augenfällig: die achtkantige Innenplatte als Auflage für die Wasserwaage. Damit lässt sich die GEH 100 PLUS exakt einbauen und ausrichten - sei es in unterkellerten oder kellerlosen Gebäuden.

Ebenso Geprüft durch die DVGW-Forschungsstelle Prüflabor Gas VP 601 mit der Zulassungsnummer: DG-4540BL0437 mit durchgängigem Schutzrohrsystem.

Vorteile:

 

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Kabeldurchführung

«Snap-in-System» HSI 150 Evo

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Einfache Handhabung, sichere Abdichtung und Langlebigkeit machen das „Snapin-System“ HSI 150 Evo zu einer äußerst wirtschaftlichen Kabeldurchführung.

Aufbauend auf dem bewährten Snap-in-Prinzip gewährleistet ein neuer spezieller Innenring weitere technische Vorteile und bietet eine völlig neue Produktqualität.

Dafür steht der Namenszusatz „Evo“: Evolution.

Das neue System HSI 150 Evo überzeugt durch eine deutlich höhere Festigkeit der Kabeldurchführung.

Der Innenring übernimmt eine zusätzliche Abstützfunktion beim Einbau der Systemdeckel und beim Verdichten des Erdreichs.

Darüber hinaus verdeckt und schützt der Innenring die Bajonett-Aufnahme der Dichtpackung während des Transports und beim Einziehen der Kabel und Rohre. Der Ringist so angefast, dass das Einziehen von Kabeln leicht gelingt. Dabei fungiert er zugleich als Schmutzstopper: Sand und Erde werden abgestreift. Und nicht zuletzt hat der Innenring eine Sicherheitsfunktion: Mit einem Blick oder mit einer kleinen Handbewegung kann der korrekte Sitz desDeckels überprüft werden.

System-Deckel einführen Nach rechts bis auf Anschlag drehen – «klack» Spannmutter anziehen Kabel einziehen und kalt oder warm aufschrumpfen – fertig.

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Abwasser-Sicherheits-Set SUMO HSD 200

Das neue Abwasser-Sicherheits-Set
bestehend aus:

Kunststoff-Futterrohr
HRD 200 - FU 100 bis 300

+ Rohrdichtung SUMO HSD 200/110 bzw.
+ Rohrdichtung SUMO HSD 200/125
 

Lieferumfang:
Futterrohr-Innen-Ø 200 mm
Außenfläche mit Spezial-Dichtband für die Wanddicken 100-300 mm

Rohrdichtung
Verwendete Werkstoffe: Gummidichtung 40 mm EPDM. Alle Metallteile as Edelstahl
 

Best. Nr. O-HSD 200/d + O-HRD 200 - FU/X


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Kurzschlussmeldung über Mobilfunk

Auf der Hannover-Messe präsentierte die Firma H. HORSTMANN GMBH ihr Kurzschluss-Meldungs-System über Mobilfunk.
Die Kurzschluss-Meldung über Mobilfunk stellt ein vollfunktionsfähiges System zur Übertragung und Auswertung von Kurzschlussanzeigermeldungen dar. Das System nutzt die Infrastruktur des GSM-Mobilfunknetzes zur Fernübertragung. Jede Mittelspannungsstation, ausgerüstet mit Kurzschlussanzeigern mit Fernmeldekontakt, wie z.B.: Typ KA-ALPHA oder KA-OPTO-F, wird mit einem sogenannten „Messenger“ bestückt. Dieser bildet das Kernstück des Systems. Er registriert den Status von bis zu 12 Kontakteingängen und überträgt diesen Status über Mobilfunk auf die Auswerteinheit in der Zentrale.
Der Messenger ist unabhängig von einer Fremdversorgung, da er aus einer Lithium-Langzeit-Batterie gespeist wird (bis zu 10 Jahren). Er enthält in einem spritzwassergeschützten Gehäuse die Auswerteelektronik und ein GSM-Modul mit Antenne, das eine SIM-Karte für die Authentisierung im GSM-Netz nutzt. Bei einem Wechsel der Eingangszustände erfolgt eine automatische Einwahl in das Mobilfunknetz, bei der eine bidirektionale Datenverbindung (Datenaustausch in beide Richtungen) zur Zentrale aufgebaut wird. Kommt keine Verbindung zu Stande, werden die Daten der Reihenfolge nach im Messenger gespeichert und der Wählvorgang wird wiederholt. Bei erfolgreichem Verbindungsaufbau wird der Datensatz zur Zentrale übertragen.
In der Zentrale befindet sich ein GSM-Modul mit angeschlossenem Personal-Computer. Auf diesem PC wird eine Software betrieben, die jeweils 12 verschiedene Meldungen von verschiedenen Einbauorten auswerten kann, und zwar werden typischerweise am Bildschirm angezeigt: • Ort der Station • Art der Meldung • Datum und Zeit des Ereignisses • Batterie erschöpft • täglicher/wöchentlicher Testanruf.
Diese Daten werden parallel in einer Datenbank gespeichert und können mit einer speziellen Software in ein standardisiertes Protokoll eines Fernwirksystems der Leittechnik umgesetzt werden.
Zusätzlich können bis zu 3 Mobilfunkteilnehmer (z.B.: Wartungspersonal) durch eine Kurzmit-teilung (SMS) automatisch benachrichtigt werden.
 Außer der Meldung von Kurzschlussanzeigen können selbstverständlich beliebig andere Meldungen, wie: Rauchalarm, Temperaturgrenzwertüberschreitung, Türkontaktzustand oder Schalterstellung etc. übertragen und in der Zentrale dargestellt werden.
 Das System ist mit einer SIM-Karte je Station und in der Zentrale zu betreiben, die für „Datendienst“ freigeschaltet ist. Es ist überall dort einsetzbar, wo das GSM-Netz verfügbar ist.
 Das System nutzt die üblichen Sendefrequenzen 900/1800 MHz der Mobilfunknetze nach GSM-Standard.
Die Kosten des Systems liegen bei ca. 1.000 € für eine zu meldende Station mit Zentrale, einschließlich Hard- und Software, jedoch ohne PC
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Neuer Freileitungs-Kurzschlußanzeiger Typ NAVIGATOR

Der Typ FKA NAVIGATOR ist ein elektronischer Freileitungs-Kurzschlußanzeiger, der sich automatisch, abhängig von der Strombelastung der Freileitung, auf den zugehörigen Kurzschlußstrom-Ansprechwert einjustiert. Die Ansprechwelle beträgt ca. das 4-fache des Laststromes. Der FKA NAVIGATOR zeigt über 6 rot blinkende LED einen Kurzschlußstrom an. Die Anzeige ist rundum, auch gegen strahlend blauen Himmel, gut sichtbar. Die Anezige wird automatisch nach 4 Stunden zurückgestellt, bzw. (falls vorherige Wiederinbetriebnahme der Leitung) bei 3 A Stromfluss. Einen zusätzliche gelb blinkende LED zeigt den Batterizustand an, wenn die Gesamtkapazität nur noch ca. 50 Stunden beträgt.


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